Kochduett der Extraklasse
An der Werner-von-Siemens-Schule kochten die WiesPaten-Gruppe und HL 7 international.
Ein großes Projekt der WiesPaten-Gruppe an der Werner-von-Siemens-Schule, die Erstellung eines internationales Kochbuchd, fand seinen erfolgreichen Abschluss in einem kulinarischen Höhepunkt:
Ein Hauch von Orient umgab die neue Schulküche der Werner-von-Siemens-Schule in Wiesbaden. Knapp zwei Stunden schnippelten, rührten und brieten die Schüler der HWL 7 unter fachkundiger Anleitung von Frau Meierhöfer zusammen mit ihren Gästen, drei Schülern aus der WiesPaten-Gruppe. Heraus kam dabei „Kabab-e Barg“, ein typisch iranisches Hauptgericht.
Nach einer kurzen Vorbesprechung, in der die einzelnen Arbeitsschritte erläutert wurden, ging es in mehreren Klein-Gruppen, mit Schürze und frischen Zutaten ausgestattet, an die Kochplatten. Das Motto lautete dabei: „Zusammen kommt man schneller ans Ziel“ und das war auch gut so, denn nach sechs Stunden Schulbank drücken, hatten die Meisten schon leere, knurrende Mägen.
Im ersten Arbeitsschritt mussten die Tomaten und Auberginen zunächst gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten werden. Parallel dazu wurde die exotische Gewürzmischung aus Ingwer, Knoblauch, Chilli und Paprikapulver mit dem Hackfleisch sowie den fein geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln zu einem Fleisch-Teig vermengt. Anschließend wurden die Auberginenscheiben bei hoher Hitzestufe in der Pfanne in Öl goldbraun angebraten und danach auf dem Boden einer Auflaufform ausgelegt.
Während sich die Einen um den Zwischen-Abwasch kümmerten, bereiteten die Anderen bereits die sogenannten Kababs zu. Man formt dazu aus dem Fleisch-Teig mehrere längliche, flache Fleisch-Portionen, die dann ebenfalls in der Pfanne knusprig angebraten werden. Die angebratenen Kababs wurden dann auf den Auberginen verteilt und darauf folgte wiederum eine Schicht Tomatenscheiben.
Und dann ging es ab damit in den Ofen... Nach weiteren 10 Minuten, in denen die Arbeitsflächen gereinigt wurden, saßen die hungrigen Schüler um einen festlich gedeckten Tisch mitsamt vier dampfenden Auflaufformen, weichem türkischen Fladenbrot und einer erfrischenden Joghurtsauce.
Am Ende hieß es dann endlich „Guten Appetit“ und zugreifen!
Das internationale Kochbuch soll nicht nur dazu einladen, die Vielfalt der Welt-Küche zu kosten, sondern dient auch als kleiner Einblick in fremde Kulturen. Und wer sich nicht traut, die Gerichte selbst nachzukochen, der kann den nützlichen Vokabel-Teil zur Hand nehmen und den Kellner beim nächsten Restaurantbesuch beeindrucken.
