wiespaten-module-igs-kastellstraße-soka-bau-abschluss-urkundenWie eine WiesPatenschaft funktioniert.

Im Mittelpunkt der „WiesPatenschaft“ stehen die WiesPaten-Gruppe mit ihrer studentischen Lehrkraft und die Patinnen und Paten aus dem Unternehmen. Die Gründungsphase für eine neue WiesPaten-Gruppe startet mit der Zusage des Unternehmens, WiesPaten werden zu wollen. Die eigentliche Patenschaft beginnt dann nach den Sommerferien und läuft jeweils für ein Schuljahr. Aktivitäten der Jugendlichen mit ihren Patinnen und Paten aus dem Unternehmen – vom Kennenlerntreffen in der Schule/Einrichtung, über den Rückbesuch im Unternehmen, das Dankeschönfest bis zu weiteren gemeinsamen Aktionen unterschiedlichster Art – schaffen vielfältige Kontaktpunkte und erfüllen die Patenschaft für alle Beteiligten mit Leben. Oft laufen die Patenschaften über zwei Schuljahre oder sogar länger.

Die Gründung einer neuen WiesPaten-Gruppe

  • Die Zusage des Patenunternehmens sollte bis Mai/Juni des Jahres vorliegen, Wünsche des Patenunternehmens hinsichtlich des schulischen Partners und der Klassenstufe können berücksichtigt werden.
  • Das CC-Servicebüro findet die passende Partnerschule oder Einrichtung und stellt eine studentische Lehrkraft ein.
  • Die Schule/Einrichtung bildet eine Gruppe von Schüler/innen, die in Bezug auf Förderbedarf und Motivation entsprechende Voraussetzungen mitbringen und an dem Programm teilnehmen möchten. (Die Jugendlichen und ihre Eltern unterzeichnen einen „WiesPaten-Vertrag“ für ein Schuljahr.)
  • Wenn möglich, findet ein Treffen der verantwortlichen Akteurinnen und Akteure noch vor Beginn des Schuljahres statt.

Der Start der Patenschaft > einander kennenlernen

Module einer Patenschaft (Grafik: WiesPaten)

Am Beginn der Patenschaft steht das gegenseitige Kennenlernen der Schülerinnen und Schüler und ihrer Patinnen und Paten.

  • Nach den Sommerferien beginnt der WiesPaten-Unterricht, die WiesPaten-Lehrkraft lernt ihre Schüler/innen kennen und beginnt mit der Gruppe zu arbeiten.
  • Nach ca. 3–4 Wochen startet die Patenschaft mit dem Besuch der Unternehmenspaten in der Schule: Gegenseitiges Kennenlernen & Planen der Patenschaft für das Schuljahr
  • Ein Rückbesuch im Patenunternehmen kann je nach Unternehmen ganz unterschiedlich gestaltet werden. Hier erfahren die Jugendlichen viel über die Firma und den Arbeitsplatz ihrer Patinnen und Paten.
  • Oft gibt es eine gemeinsame Aktivität in der Vorweihnachtszeit (Weihnachtsfeier, Schlittschuhlaufen o.Ä.).

Das zweite Schulhalbjahr > gemeinsam aktiv werden

  • Zum Ende des ersten Schulhalbjahres feiern alle Akteure gemeinsam ein großes Dankeschönfest – hier bietet sich die Gelegenheit zum Kennenlernen und Austausch über die eigene Patenschaft hinaus.
  • Unter dem Motto „Miteinander erleben“ werden im zweiten Schulhalbjahr weitere gemeinsame Aktivitäten geplant (Freizeitaktivitäten, Besuch von Kulturveranstaltungen, Berufsorientierung u.v.m.)
  • Möglich ist auch die gemeinsame Teilnahme an einem sozialen Projekt (z.B. im Sommer im Rahmen der Aktionswoche „Wiesbaden Engagiert!“)
  • Im Rahmen von „WiesPaten International“ können WiesPaten-Gruppen an Maßnahmen des Internationalen Jugendaustauschs teilnehmen. Dabei werden sie von ihrer WiesPaten-Lehrkaft betreut und oft zusätzlich von Unternehmenspatinnen/-paten begleitet. (Dieses besondere Modul ist begrenzt verfügbar.)

Der Abschluss des Patenjahres > weitermachen?

  • Zum Schuljahresende erhalten alle teilnehmenden Jugendlichen – meist im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier – eine von der Schule/Einrichtung und dem Unternehmen unterzeichnete Teilnehmerurkunde die z.B. auch die Bewerbungsunterlagen der Schüler/innen ergänzen kann.
  • Im zweiten Halbjahr wird über eine Weiterführung der Patenschaft für ein weiteres Schuljahr entschieden. Oft laufen die Patenschaften über zwei oder mehr Jahre.

Zusammengefasst, mit Worten der teilnehmenden Jugendlichen: