Foto: Provincial Government of Gipuzkoa/San Sebastian

Im Juni stand ein zweiter Internationaler Jugendaustausch des Schuljahres mit „WiesPaten International“ an. Ziel der Reise war die Region Gipuzkoa im spanischen Baskenland, die Gegend um die Wiesbadener Partnerstadt San Sebastian/Donostia.

Bunt gemischte Reiseguppe

Die Zusage der EU-Förderung für den Austausch war recht kurzfristig erst Anfang Mai eingegangen, und so musste es bei der Planung der Reise dann sehr schnell gehen: 13 Jugendliche aus drei WiesPaten-Gruppen reisten schließlich vom 22. bis 28. Juni gemeinsam nach Zarautz, das hübsche Städtchen an der baskischen Atlantikküste, mit einem riesigen breiten Sandstrand als Wahrzeichen. Begleitet wurden sie von zwei WiesPaten-Lehrkräften, Jugendbildungsreferent Andreas Stahl von arco e.V. und Laura Huhle, Pädagogik-Studentin und Tochter des WiesPaten-Unternehmers Günter Huhle. Mit von der Partie waren auch zwei Auszubildende der Fa. Huhle, beide aus dem 2. Lehrjahr. Die WiesPaten-Schülerinnen und -Schüler aus der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule (WiesPate: Huhle Stahl- und Metallbau), der IGS Alexej-von-Jawlensky (Schwarzer Bock Hotel) und der Heinrich-von-Kleist-Schule (Savencia Fromage & Dairy) hatten im Vorfeld einen Nachmittag im arco Forum verbracht, um sich vor der Reise etwas kennenzulernen und Regeln für die gemeinsame Zeit zu erarbeiten.

Foto: WiesPaten

Am 22. Juni frühmorgens um 6:00 Uhr startete die Gruppe am Wiesbadener Bahnhof schon los, denn um 9.00 Uhr sollten alle bereits im Flieger nach Spanien sitzen. Die Reise verlief samt Zwischenlandung in Brüssel ohne Komplikationen, angekommen in Zarautz traf man auf die spanische Partnergruppe – 15 Jugendliche aus der Region Gipuzkoa mit ihrem spanischen Betreuerteam. Im Youth Hostel richteten alle Jugendlichen sich in gemischten „deutsch-spanischen“ Zimmern ein – dann konnte es endlich losgehen.

Pilgerweg und Empfang im Regierungsgebäude

Gemeinsam verbrachte die deutsch-spanische Gruppe 7 intensive Tage am Meer und wanderte sogar einen Tag lang eine Etappe auf dem Jacobsweg, dem berühmtesten Pilgerpfad der Welt, der direkt durch Zarautz und bis nach Santiago de Compostela führt. „Es war interessant: In Deutschland waren die Schüler der verschiedenen WiesPaten-Gruppen einander fremd, hier in Spanien wurden sie zu einer Einheit und zunächst waren die Spanier die ‚eigenartig Fremden‘. Doch auch hier brach das Eis nach und nach, es war sehr schön, das zu beobachten“, erzählt WiesPaten-Lehrerin Nazife Ilhan.

Foto: Urko Imaz

Beim Besuch in San Sebastian stand unter anderem ein Empfang im altehrwürdigen Gebäude der Regionalregierung auf dem Programm (siehe Bild oben), das direkt an der Strandpromenade oberhalb der berühmten „Muschelbucht“ steht. Immer wieder wurde auch in thematischen Workshops rund um das Thema Digital Citizenship zusammen gearbeitet. Baden im (ordentlich kalten) Atlantik, Spiel und Spaß kamen während des Aufenthalts natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Zu kurz war, wenn es nach den Teilnehmern ging, jedoch die Reise: am 28. Juni mussten die WiesPaten schon wieder in Bilbao ins Flugzeug steigen und die Heimreise antreten. „Die Gruppe hatte eine großartige Woche zusammen. Alle sind mit den gemachten Erfahrungen gewachsen und nehmen viel aus der Begegnung mit“, so das Fazit des Projektleiters der Wiesbadener „Delegation“, Andreas Stahl.

Rückbesuch schon im Juli

Und bald geht es weiter: Schon Ende Juli, am Beginn der hessischen Sommerferien, steht der zweite Teil der Jugendbegegnung an. Die WiesPaten werden als Gastgeber die Jugendlichen aus dem Baskenland in Wiesbaden willkommen heißen. Beide Gruppen werden im Martin-Luther-Haus in Wiesbaden untergebracht sein und können sich noch intensiver kennenlernen. Auf dem Programm für die Rückbegegnung stehen u.a. einen Ausflug nach Biebrich mit einer Führung durch das Patenunternehmen Huhle, eine Führung mit „Selfie-Workshop“ im Frankfurter Museum für Kommunikation und ein „Internationaler Abend“ im arco Forum in der Wellritzstraße, zu dem auch Bürgermeister Arno Goßman sein Kommen zugesagt hat …

Einen Bericht zum Rückbesuch in Wiesbaden finden Sie hier.

Ein Bericht von Karoline Deissner, CC-Servicebüro (daheim geblieben).

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