Foto: WiesPatenFirma Huhle Stahl- und Metallbau kennt fast jeder, aber hinter die Kulissen – oder besser: in die Werkstatt – kann man ja normalerweise nicht so leicht schauen. Die WiesPaten-Schülerinnen und -Schüler Helai, Lina, Adelina, Madeleine, Arthur und Maksym besuchen auf der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule die 10. Klasse und hatten mit ihren Patinnen und Paten von der Naspa die Gelegenheit, Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Stahl- und Metallbaus zu bekommen.

Die Führung übernahm Geschäftsführer Günter Huhle persönlich, er ist selbst seit Jahren Pate einer WiesPaten-Gruppe an der Riehl-Schule [mehr dazu …]. Herr Huhle zeigte und erklärte zum Beispiel, wie Metall in verschiedenen Stärken ausgeschnitten wird. Imposant war auch die riesige Fräsmaschine. Die Schüler und Paten durften anschließend selbst ein Kunstwerk fertigen: einen Kerzenhalter, der zu Hause mit einem Teelicht versehen werden konnte.

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Kunst für besondere Orte

In einer anderen Halle wurde während des Firmenbesuchs gerade eine Glasvitrine für das Museum Wiesbaden getestet. Daran werde so lange gearbeitet, bis das Museum zufrieden ist, erklärte Günter Huhle. Nach diesem Modell entstünden später mehrere Vitrinen.

Als die Besuchergruppe über den großen Hof lief, wurde gerade ein Lkw beladen – mit einem Metallturm, der in der Wilhelmstraße aufgebaut werden wird. Interessant war auch das Gespräch mit einem Konstrukteur, der eine besondere Stele konzipiert hat. Sie soll im Bereich des Unesco Welterbes Oberes Mittelrheintal aufgestellt werden. Die Stele wurde mit einer Mini-Photovoltaik-Anlage bestückt, damit ein LED-Licht sie nachts beleuchten kann. Ein Stück des Mittelrheins aus der Luftperspektive wurde ins Metall gesägt.

Spannende Berufe

Foto: WiesPaten Bei Huhle arbeiten nicht nur Metallbauer oder Konstrukteure, sondern auch Fachkräfte in den Bereichen Einkauf und Personal: Für die WiesPaten-Schülerinnen und -Schüler waren die Informationen über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten, die das Unternehmen bietet, besonders spannend.

Im Anschluss sprachen die Jugendlichen mit ihren Naspa-Patinnen und -Paten über Zukunftsperspektiven und durften dafür den schönen Besprechungsraum im Obergeschoss des Gebäudes nutzen. „Wie geht es weiter nach der Schule?“ – Ein kleiner Fragebogen zu Talenten und Vorlieben sollte Orientierung geben und helfen, diese nicht ganz einfache Frage zu beantworten. Es stellte sich heraus, dass einige Jugendliche bereits auf einem guten Weg sind, aber noch ein wenig Unterstützung benötigen. Manche suchen noch einen Ausbildungsplatz, andere möchten in einem Freiwilligen Sozialen Jahr neue Erfahrungen sammeln. Und wieder andere werden auf eine weiterführende Schule wechseln. Die Naspa unterstützt die Jugendlichen, die sie nun schon seit der 8. Klasse begleitet, auch bei diesem Schritt.

Ein Bericht von Naspa-WiesPatin Sabine Feuerstein.

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