Foto: WiesPaten

WiesPaten mit Huhle im Museum Wiesbaden

Im Museum Wiesbaden gibt es viel zu sehen zu Kunst und Natur. Der Besuch der Firma Huhle Stahl- und Metallbau mit ihrer WiesPaten-Gruppe galt vor allem der naturhistorischen Dauerausstellung, denn die hat auch was mit dem Patenunternehmen zu tun.

Seit vielen Jahren baut Huhle ganz besondere Vitrinen aus Stahl und Glas für das Museum, ist ein langjähriger und wichtiger Partner. Und so führte der Kurator und Leiter der Naturhistorischen Sammlungen, Fritz Geller-Grimm, die besondere Besuchergruppe selbst durch die Räume der Ausstellung. Neben Firmenchef Günter Huhle und Werkstattleiter Dirk Hentschel gehörten dazu noch weitere Mitarbeiter des Unternehmens, außerdem mehrere Azubis und natürlich die WiesPaten-Gruppe mit ihrem WiesPaten-Lehrer Alexander Göbel.

Natur in Form, Farbe, Bewegung und Zeit – Natur ist Kunst

2016_wiespaten_riehl-schule_huhle_besuch-im-museum_3Bei der Führung ging es zunächst durch die aktuelle Ausstellung „Jäger und Sammler“ und danach in die naturhistorische Dauerausstellung in den oberen Stockwerken des Museums. Fritz Geller-Grimm führte die Gruppe durch die verschiedenen Räume zu den Themen „Form“, „Farbe“, „Bewegung“ (Fliegen, Laufen, Schwimmen) und „Zeit“. Sogar ein Blick in das für den „Normalbesucher“ nicht zugängliche Magazin war möglich, wo tausende präparierter Tiere in Schränken und Vitrinen lagern. Der Kurator plauderte auch mal aus dem Nähkästchen, es gab viele Hintergrundinfos zu hören, auch zum Konzept der Ausstellung mit Licht und Farbe. Und natürlich zur Geschichte der besonderen Vitrinen – und welche davon von Huhle aus Biebrich stammen.

Präparieren statt Ausstopfen

Foto: WiesPatenGemeinsam betrachtete man die vielen beeindruckenden Tier-Exponate und fragte sich, was davon wohl „echt“ sei. Alle lernten, dass man nicht „ausstopfen“ sagt, sondern „präparieren“, und dass das Haltbarmachen oder Abformen eines tierischen Körpers für die Präsentation eine Kunst sein kann. Die einzelnen ausgestellten Tierpräparate können deshalb auch schon auch mal mehrere tausend Euro kosten.

Eisbär als Highlight

Als besonderes Highlight präsentierte Herr Geller-Grimm den drei Meter groß auf zwei Beinen stehenden Eisbären, der bewusst nicht die Zähne fletscht, sondern aus gutem Grund entspannt und würdevoll in den Raum blickt. Auch zum Thema Klimawandel und dessen Ursachen gabe es einen kleinen Exkurs.

Am Ende war die gesamte Gruppe beeindruckt von dem wunderbaren Gebäude und der vielfältigen Ausstellung, die mit einer Fülle von Farben und Formen die Wunder der Natur präsentiert. Ein ganz besonderer Ort in Wiesbaden, dieses Museum. Besuch absolut empfehlenswert!

Mehr Infos: Museum-Wiesbaden.

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