Foto: WiesPatenVielleicht war es die gemeinsame Reise nach San Sebastian im Herbst 2014, die die WiesPaten-Gruppe der Naspa so eng zusammenschweißte, dass sich die Jugendlichen als besonderen Abschluss ihrer WiesPaten-Zeit eine Übernachtung in einem Selbstversorgerhaus wünschten. Nach drei Jahren als WiesPaten der Naspa bekamen sie ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Es war eine wirklich tolle Zeit. Die Erinnerungen daran nimmt jeder und jede für sich mit. Alle Naspa-WiesPaten-Schülerinnen und -Schüler wagen nun, nachdem der Realschulabschluss geschafft ist, den nächsten Schritt: in eine Ausbildung, auf eine weiterführende Schule, Fachoberschule oder in ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ).

Grillen und Übernachten im Selbstversorgerhaus

Foto: WiesPatenKurz vor Ende der Sommerferien sollte der Wunsch in Erfüllung gehen: Wir zogen an einem Samstagnachmittag in das Heidehäuschen gegenüber Schloss Freudenberg ein. Ab 13 Uhr begannen die gemeinsamen Vorbereitungen für das abendliche Grillen. Beim Schnippeln, Würzen und Mischen wurden Erinnerungen ausgetauscht. Pünktlich zur Kaffeezeit war alles fertig. Jetzt konnten die Gäste kommen, die uns in unserer WiesPaten-Zeit begleitet haben. Und es waren einige, trotz Sommerferien und Wochenende. Sogar die Ex-WiesPaten-Schüler der Huhle-Gruppe, die mit in San Sebastian waren, kamen nochmal zu Besuch. Diejenigen, die leider nicht kommen konnten, weil Sie selbst mit der Familie im Urlaub waren, ließen viele liebe Grüße ausrichten. So zum Beispiel WiesPaten-Lehrerin Michelle, die auch mit in San Sebastian gewesen war und die Gruppe vertretungsweise im letzten Halbjahr begleitet hat.

Es wurde viel gequatscht, gegessen, Fotos der gemeinsamen Projekte angeschaut und gemeinsam gespielt: Werwolf – das Lieblingsspiel Jugendlichen – es war fast wie in San Sebastian … Weit nach Mitternacht fielen der Übernachtungsgruppe endlich die Augen zu.

Briefe zum Abschied – Kontakt über WhatsApp

Foto: WiesPatenAm Sonntagmorgen kamen die nächsten Gäste und beim gemeinsamen Frühstück genoss die Gruppe das letzte Zusammensein. Es wurde Wikingerschach gespielt, die restlichen Fotos angeschaut – die Jahre 2015 und 2016 hatten noch gefehlt. Und gemeinsam wurde aufgeräumt. Erst um 17 Uhr trennte man sich – natürlich nicht ohne sich gebührend zu verabschieden. WiesPaten-Lehrer Moritz bekam von den Schülern ganz liebe Abschiedsbriefe, die er vorlas. Allen fiel es sichtlich schwer sich zu verabschieden.

Aber so ganz wird sich die Gruppe nicht auflösen. Moritz und Naspa-Patin Sabine haben vorgeschlagen, dass bei einigen Events der neuen WiesPaten-Gruppe die „alten“ WiesPaten als Mentoren dabei sein können, wenn sie möchten. Diese Idee fanden die Schülerinnen und Schüler prima. Auch bleibt der Kontakt auf jeden Fall bestehen, denn die WhatsApp-Gruppe wird nicht aufgelöst, das ist fest beschlossen. – Und das Allerwichtigste ist: Die Naspa-WiesPaten werden in den nächsten Jahren die Entwicklung ihrer ehemaligen WiesPaten-Schülerinnen und -Schüler weiter begleiten.

Hier gibt es alle Berichte und Geschichten zur nun abgeschlossenen Naspa-Patenschaft an der Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule von 2013 bis 2016.

Ein Beitrag von Naspa-WiesPatin Sabine Feuerstein.

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