Foto: WiesPaten„WiesPaten – Perspektiven“ – unter diesem Motto trafen sich am 27. November die Akteure des WiesPaten-Netzwerks. Dem Montagnachmittag und Dauerregen zum Trotz fanden fast 60 WiesPaten-Aktive den Weg in die R+V Versicherung, um sich auszutauschen und gemeinsam an der Weiterentwicklung des WiesPaten-Programms zu arbeiten. Über drei intensive Stunden wurde fleißig präsentiert, moderiert, debattiert, kommuniziert, synergiert und zwischendurch immer wieder auch applaudiert.

12 Vertreter*innen aus Schulen bzw. Einrichtungen, 26 Patinnen und Paten aus Unternehmen sowie 15 WiesPaten-Lehrkräfte waren gekommen und arbeiteten gemeinsam an unterschiedlichen Themen für neue „WiesPaten Perspektiven“. „Wir möchten uns vergewissern, dass wir mit WiesPaten noch das Richtige tun – und dass wir es richtig tun“, so fasste Hildegunde Rech, Leiterin der Abteilung Jugendarbeit im Amt für Soziale Arbeit die Zielsetzung des seit Jahresbeginn laufenden Perspektiven-Prozesses zusammen.

Neues WiesPaten-Logo und ein Kleeblatt aus Zielen

Eines von mehreren Themen des Nachmittags war die Aktualisierung der Unterzeilen des WiesPaten-Logos an die aktuelle Ausrichtung des Programms – die frisch verabschiedete, überarbeitete Version lautet nun „WiesPaten – Bildungschancen eröffnen – In Zukunft investieren“.

Foto: WiesPaten

Welche Ziele sich die WiesPaten im Hinblick auf die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler setzen wollen, war die folgende Fragestellung. Die Teilnehmer*innen diskutierten die vorgeschlagene Fokussierung auf 4 Zielbereiche und befanden sie für gut. Lediglich an den Bezeichnungen der einzelnen Ziele muss noch etwas gefeilt werden, sodass diese auch für Schülerinnen und Schüler sowie für deren Eltern verständlich sind.

Qualität sichern und dokumentieren

Im Anschluss konnten Entwürfe für ein neues „Programm-Monitoring“  präsentiert und kritisch beleuchtet werden. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die Frage kontrovers diskutiert, inwiefern es sinnvoll und sogar notwendig ist, Zeitressourcen für die Dokumentation von Inhalten und Wirkung des Programms einzusetzen. Hier scheint ein Verfahren, das Qualität sichert und ohne riesigen Aufwand konkrete beschreibende Daten liefert, der angemessene und praktikable Mittelweg zu sein.

„5 aus 7“ für eine längere Patenschaft

Nächstes Thema war die Ausgestaltung der Patenschaften. Diese laufen im Rahmen von WiesPaten meist über mehrere Jahre mit derselben Gruppe von Jugendlichen. Aus dieser Kontinuität, die sich hier in den letzten Jahren entwickelt hat, ergab sich die Notwendigkeit, den Rahmen für eine länger dauernde Begleitung und Förderung abzustecken.

Foto: WiesPaten

7 thematische „Module“ für die Patenschaft geben nun eine Richtschnur vor, entlang derer die Unternehmen gemeinsame Aktionen mit ihren „Patenkindern“ über einen längeren Zeitraum entwickeln können. Regelmäßige Aktivitäten zur Berufsorientierung sollen in Zukunft fester Bestandteil eines WiesPaten-Jahres werden.

Zum Abschluss der gemeinsamen Arbeit wurde die Sammlung von Good-practise-Inhalten für den WiesPaten-Unterricht und die Aktivitäten im Rahmen der Patenschaften angestoßen:

„Schätze heben und Koffer packen“

In zwei Gruppen trugen die Teilnehmer sinnvolle und erfolgreiche Beispiele zusammen. Diese werden in einem nächsten Schritt als Programm-Bausteine für alle Aktiven des Netzwerks zugänglich gemacht. Hier nahmen viele Engagierte auch eine kleine Hausaufgabe mit nach Hause: Bis zum Dankeschönfest am 2. Februar einen oder zwei Bausteine so aufzubereiten, dass sie dann im gesamten Netzwerk genutzt werden können.

Am Ende des Netzwerktreffens war viel gesprochen und gearbeitet, aber noch mehr erreicht. Danke an alle aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den wunderbaren, kommunikations- und ergebnisreichen Abend! So viel Engagement in einem Raum hat man nicht so oft – und ist immer wieder beeindruckend, wer und was so alles in WiesPaten für die Jugendlichen drinsteckt!

Dank ans Perspektiven-Team für die Vorarbeit

Besonderer Dank geht an André Koch-Engelmann von UPJ e.V. für die Unterstützung bei der Vorbereitung und für die kompetente wie kurzweilige Moderation. Ein großes Dankeschön auch an WiesPaten-Schirmherrin Elisabeth Ganss für ihre intensive Mitarbeit im Perspektiven-Prozess und stetige Unterstützung in allen Belangen. Alex Göbel gebührt Dank für die Arbeit am Thema Evaluation und Programm-Monitoring. Und last not least ein dickes Dankeschn an Ivonne Andrä von der R+V für die Unterstützung und Organisation des sehr angenehmen, kommunikativen Rahmens der Veranstaltung.

Bei so vielen interessanten Menschen wächst die Vorfreude auf das Dankeschönfest Anfang Februar 2018 – dann sind auch die aktuell 147 teilnehmenden Jugendlichen wieder mit von der Partie.

Ein Beitrag von Karoline Deissner, programmverantwortlich für WiesPaten.

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