Strand, Städte und neue Freundschaften

Ein Bericht über unsere Aus­tausch-Reise nach Spa­nien im Okto­ber 2025

Start ins Aben­teuer: Von Wies­ba­den nach Zarautz

Vom 7. bis 13. Okto­ber waren wir auf einer rich­tig coo­len Aus­tauschreise nach Zar­autz in Spa­nien. Die Woche war vol­ler neuer Ein­drü­cke, gemein­same Akti­vi­tä­ten und vie­ler beson­de­rer Momente mit den bas­ki­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern. In den Oster­fe­rien waren die bas­ki­schen Jugend­li­chen bei uns in Wies­ba­den zu Gast gewe­sen – und jetzt freu­ten wir uns auf den Rückbesuch.

Am Anrei­se­tag tra­fen wir uns um 12:50 Uhr am Haupt­bahn­hof Wies­ba­den – alle super moti­viert, vol­ler Vor­freude und bereit für das Aben­teuer. Kurz vor­her gab es noch Drama wegen einer Bus­ver­spä­tung, aber zum Glück schaff­ten es alle recht­zei­tig. Mit dem Zug ging es zum Frank­fur­ter Flug­ha­fen, wo wir alles erle­dig­ten: Check-in, Pass­kon­trolle und Boar­ding. Danach hat­ten wir etwas Frei­zeit – man­che lie­fen durch den Flug­ha­fen, andere chill­ten ein­fach. Um 15:45 Uhr tra­fen wir uns wie­der, dann star­tete end­lich der Flug nach Spa­nien. Der Flug ver­lief ruhig und wir kamen gut an.

Nach der Ankunft waren alle ziem­lich müde, und es ging direkt ins Hos­tel. Der erste Ein­druck war etwas gewöh­nugs­be­dürf­tig – die Flure wirk­ten wie in einer typi­schen Jugend­her­berge in Deutsch­land. Die Zim­mer waren aber völ­lig in Ord­nung, sau­ber und am Ende waren alle zufrie­den. Beim Abend­essen merkte man dann, wie erschöpft alle waren – und das Essen machte es lei­der nicht bes­ser. Viele waren ent­täuscht, man­che fast am Ver­zwei­feln. Schnell war klar: Das wird defi­ni­tiv nicht unser kuli­na­ri­sches High­light der Reise.

Von Ein­kau­fen bis Bingo: Ein Tag mit den Basken

Am zwei­ten Tag fuh­ren wir nach Ordi­zia, da die bas­ki­schen Schü­ler noch Schule hat­ten. Wir wur­den in Grup­pen ein­ge­teilt, beka­men eine Ein­kaufs­liste und Geld und muss­ten selbst ein­kau­fen. Das war span­nend und unge­wohnt, aber machte viel Spaß.. Danach ging es ins Jugend­zen­trum, wo wir zusam­men koch­ten, Spiele spiel­ten und uns bes­ser ken­nen­lern­ten. Als die Spa­nier aus der Schule kamen, berei­te­ten wir gemein­sam das Essen vor. Spä­ter gab es Brow­nies und andere Süßig­kei­ten, und abends spiel­ten wir drau­ßen noch Bingo, was für viel Lachen sorgte.

Auf nach San Sebastián!

Am drit­ten Tag ging es nach San Sebas­tián. Wir besuch­ten das Aqua­rium und erkun­de­ten anschlie­ßend die Stadt. Viele nutz­ten die Zeit zum Ein­kau­fen. Am Abend hat­ten wir wie­der gemein­same Akti­vi­tä­ten: In Grup­pen mach­ten wir Fotos von bestimm­ten Din­gen und erklär­ten, warum sie so sind. Danach aßen wir zusam­men und fuh­ren zurück nach Zarautz.

Doch nicht alles war ein­fach. Einige Pro­gramm­punkte wirk­ten chao­tisch orga­ni­siert. Ver­stän­di­gung war anfangs schwie­rig, und nicht alle kamen sofort mit­ein­an­der klar. Manch­mal waren ein paar bas­ki­sche Schü­le­rin­nen und Schü­ler frech, was zu klei­nen Span­nun­gen führte. Aber nach und nach ver­bes­ser­ten sich die Gesprä­che auf Eng­lisch, und wir merk­ten: Wir ler­nen, uns auf­ein­an­der einzustellen.

Escape Room in Zar­autz (mit Pullis!)

Der vierte Tag stand im Zei­chen der Stadt Zar­autz. In gemisch­ten Grup­pen mit bas­ki­schen und deut­schen Schü­le­rin­nen und Schü­lern lös­ten wir Auf­ga­ben und Rät­sel, teil­weise mit­hilfe von Videos – fast wie ein Escape Room. Beson­ders lus­tig war, dass wir wegen des Wet­ter­be­richts viele Win­ter­kla­mot­ten ein­ge­packt hat­ten. In Wirk­lich­keit war es aber viel wär­mer als gedacht, sodass Pul­lis schnell über­flüs­sig wur­den. Im Hos­tel gestal­te­ten wir Col­la­gen und stell­ten sie anschlie­ßend vor.

Berg­aben­teuer mit Happy End

Am fünf­ten Tag ging es mit einer Füh­re­rin in die Berge. Wir erfuh­ren viel über die Land­schaft und die Umge­bung. Am Abend stie­gen wir auf einen Berg, um gemein­sam den Son­nen­un­ter­gang zu sehen – anstren­gend, aber rich­tig schön. Danach gab es Pizza im Hos­tel, was nach dem lan­gen Tag eine große Erleich­te­rung war.

Sonne, Meer – und Abschiedsstimmung

Der sechste Tag war unser Strand­tag. Wir ver­brach­ten den gan­zen Tag am Strand von Zar­autz, genos­sen Sonne und Meer und ent­spann­ten ein­fach. Am Nach­mit­tag ver­ab­schie­de­ten sich die bas­ki­schen Schü­le­rin­nen und Schü­ler, da sie am nächs­ten Tag wie­der Schule hat­ten, was für viele ein trau­ri­ger Moment war.

Viel erlebt, jetzt nach Hause

Am letz­ten Tag fuh­ren wir nach Bil­bao. Eigent­lich woll­ten wir mit dem öffent­li­chen Bus fah­ren, doch die­ser hatte zuerst Ver­spä­tung. Als schließ­lich ein Bus kam gab es viel zu wenige Plätze für uns alle. Dazu war der Wet­ter auch sehr heiß, alle hat­ten Hun­ger, und die Stim­mung wurde ange­spann­ter. Zum Glück wurde schließ­lich ein pri­va­ter Bus für und orga­ni­siert. Total erschöpft, aber erleich­tert, konn­ten wir end­lich ein­stei­gen und nach Bil­bao fahre. Dort besich­tig­ten wir einige Orte und hat­ten Frei­zeit in der Stadt. Anschlie­ßend ging es zum Flug­ha­fen. Gegen 21:30 Uhr lan­de­ten wir in Frank­furt. Müde, aber glück­lich war­te­ten wir auf unser Gepäck und fuh­ren mit dem Zug zurück nach Wies­ba­den. Gegen 23 Uhr endete unsere Reise.

Ein biss­chen Chaos, wenig Schlaf, schlech­tes Essen – aber viel Sonne, Lachen und neue Freund­schaf­ten: Diese Spa­ni­en­fahrt war eine unver­gess­li­che Woche.

Wir dan­ken Noor für den tol­len Blog-Beitrag!