Mit Wie­sPa­ten Inter­na­tio­nal nach Italien

Nach zwei Jah­ren „Corona“ genos­sen 41 Wie­sPa­ten-Jugend­li­che gemein­sam eine erleb­nis­rei­che Woche am Lago Maggiore.

Viele Wochen Vor­be­rei­tung und Vor­freude — dann ging es am 21. August end­lich los: Sonn­tags um 7 Uhr früh stie­gen wir alle in Wies­ba­den in den Reisebus …

Wir hat­ten eine 10-Stunden-Fahrt vor uns: Es ging nach Süden bis zur Schweizer Grenze, dann quer durch die Schweiz bis Ita­lien. Nach der Grenze muss­ten wir noch ein klei­nes biss­chen fah­ren, um ans Ziel zu kom­men: an den Lago Mag­giore. Das Jugend­werk Breb­bia mit sei­nen Bun­ga­lows liegt direkt am See.

Städ­te­tour nach Mailand

Wir konn­ten hier nicht nur ein neuen Ort ken­nen­ler­nen, son­dern auch neue Men­schen, Freunde, Spiele und auch neue Erfah­rungen machen. Beson­ders toll war die Fahrt nach Mai­land, wo wir ein echt coo­les Fuß­ballstadion besu­chen durf­ten und Zeit hat­ten, die Stadt zu erkun­den

Mehr Struk­tur durch Kerngruppen

Die Kern­grup­pen waren Klein­grup­pendie aus sechs bis sie­ben Teil­neh­mer:inneund ein bis zwei Teamer:innen bestan­den. Jede Gruppe hatte ihr far­bi­ges Bänd­chen. Ins­ge­samt fan­den wir es sehr prak­tisch, denn in die­sen Kern­grup­pen konnte man mal in etwas klei­neren Grup­pen reden. Jeden Nach­mit­tag, so gegen 17:30 Uhrhaben sich die Kern­grup­pen getrof­fenüber den Tag gespro­chen, was gut aber auch nicht so gut war. Außer­dem war es auch ein­fa­cherden Tisch- und Bar­dienst fest­zu­le­gen, da dann ein­fach eine Kern­gruppe dran war mit dem Dienst. 

Work­shops rund um das Thema „Gren­zen“

Die ver­schie­de­nen Work­shops der Wie­sPa­ten-Lehr­kräfte haben uns viel Neues bei­gebracht. Es ging da um unse­ren Wert als Mensch, um Dro­gen & Alko­hol, Sexu­al­kunde, Kos­me­tik und vie­les mehr. Die Teil­nahme an den Work­shops war nicht ver­pflich­tend. Aber wir haben die Ange­bote gern genutzt.

ILago Mag­giore abends mit der Gruppe bei Son­nen­un­ter­gang schwim­men zu gehen, war eines der tolls­ten Erleb­nisse. Man hatte super viel Spaß und man hatte viel zu lachen.

Selbst die schönste Reise geht irgend­wann zu Ende … 

Am Frei­tag war unser Abschieds­abend zum Thema “Gala”. Wir haben uns alle frisch gemacht, zusam­men auf­ge­baut und dann ging es los. Zuerst gab es eine “Tal­en­show” — einige Jugend­li­che haben solo etwas vor­ge­führt. Arman hatte einen Auf­tritt mit sei­nem eige­nen Song “Taus­endmal” und Katha­rina hat “Stay von Rhi­anna gesun­gen. Danach konn­ten wir tan­zen und uns bei den reich­lich vor­han­de­nen Snacks bedie­nen.
Nach einer Weile wur­den auch gemein­sam inter­na­tio­nale Tänze getanzt — z.B. alba­ni­sche aber auch tür­ki­sche. Wir hat­ten auch eine Foto­wand wo wun­der­schöne Grup­pen­fo­tos ent­stan­den sind. Obwohl der Galaabend nicht ganz so ver­liefwie wir uns das gewünscht haben, war es auch einer der schöns­ten Momente. Denn ab da merkte man eigent­lich, dass die schöne Reise auch ein Ende hat. 

„Die Reise in Breb­bia war echt ein tol­les Erleb­nis - auch die Teamer:innen waren super nett! Wenn was war, konnte man immer mit ihnen reden. Somit konnte man sich auf der Reise echt wohl­füh­len.

Mit viel Musik zurück nach Wies­ba­den 

Am Sams­tag­mor­gen fuhr unser Bus um 7 Uhr Rich­tung Wies­ba­den. Die gemein­same Woche war schon ganz schön anstren­gend, so haben die meis­ten Jugend­li­chen auf der Rück­reise geschla­fen. Um ca18 Uhr sind wir dann am Wies­ba­de­ner Haupt­bahn­hof ange­kom­men — nach über 10 Stun­den FahrtDie Reise wäre ohne gute Stim­mung sehr anstren­gend gewe­sen. Aber wir haben Musik ange­macht und hat­ten mega Spaß!

Wir dan­ken für die­sen Blog-Beitrag:

Eve­lyn Ger­hart-Haupt­mann-Schule
Afi | Wilhelm-Heinrich-von-Riehl-Schule

Powe­red by Wies­ba­den International

Orga­nis­ert wurde die päd­ago­gisch beglei­tete Jugend­reise von Welt­blick e.V. in Koope­ra­tion mit dem Amt für Soziale Arbeit, Fach­stelle Inter­na­tio­nale Jugend­ar­beit. Das Team bestand aus acht Wie­sPa­ten-Lehr­kräf­ten, die gemein­sam ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm aus Bil­dung und Frei­zeit gestal­te­ten. Finan­ziert wurde das Pro­jekt über das Pro­gramm “Wies­ba­den Inter­na­tio­nal” und “Wies­ba­den Welt­weit” der Abtei­lung Jugend­ar­beit im Amt für Soziale Arbeit.